Weihnachtsgruß des Sportpfarrers

Das eine Haus Erde

 

immer wieder begegnet uns das Wort „Ökumene“. Die Übersetzung aus der altgriechischen Sprache lautet „der ganze bewohnte Erdkreis“, das ist weit mehr, als nur die Zusammenarbeit verschiedener christlicher Konfessionen vor Ort. Wer ökumenisch denkt und handelt, dem ist die Sorge um die ganze Welt wichtig.

 

Gott ist Mensch geworden in Jesus Christus!

 

Das feiern die Christen nun weltweit in den nächsten Tagen am Weihnachtsfest. Das ist die Grundlage allen ökumenischen Denkens. Christus kommt zu allen Menschen, ungeachtet Ihrer Herkunft, Kultur, Hautfarbe und ihrer politischen, weltanschaulichen und religiösen Prägung. Das zu denken und zu leben fällt manchmal schwer, sind doch auch wir geprägt von unserer Konfession, Kultur, Sprache und Nation.

 

Auch der Sport hat diese Aufgabe der weltumspannenden Völkerverständigung und lebt diese weihnachtliche Botschaft auf seine Weise.

 

Wer ist nicht begeistert, wenn Athleten unterschiedlicher Herkunft sich nach einem Lauf gemeinsam in den Armen liegen und vorher noch um jeden Zentimeter um den Sieg gerungen haben. Fußball wird nun wirklich fast in jedem Land dieser Erde gespielt, egal ob christlich, säkular, muslimisch, jüdisch, oder fernöstlich geprägt.

 

Kirche und Sport – wir haben beide diese Sorge um diese eine gemeinsame Welt, dieses eine Haus Erde.

 

Ein friedliches Weihnachtsfest wünscht Ihnen, Ihr Martin Voß, evangelischer Sportpfarrer in Bayern, Bad Wiessee