Nachruf Günter Feitl

Die ej-sport trauert um Günter Feitl.

Günter ist am 8. Oktober 2016 im Alter von 79 Jahren gestorben.

Günter hat die Geschichte von ej-sport, früher Eichenkreuz, wesentlich geprägt und mitgestaltet.
Er war fast 60 Jahre mit ej-sport/Eichenkreuz verbunden. Günter hat seit 1959 die Landessport- und -spieltage mitgeprägt, zuerst als Teilnehmer, später als Mitarbeiter und Organisator.
1964 gründete er Eichenkreuz München und war seit 1967 Mitglied im Landesarbeitskreis Sport. 1978 wurde er zum 1. Vorsitzenden von EKSG Rummelsberg, den Verein, den er mit aufgebaut hat, gewählt. Günter war über mehr als drei Jahrzehnte hinweg erst erster, dann zweiter Vorsitzender der EKSG Rummelsberg, bis er schließlich das Amt des Ehrenvorsitzenden verliehen bekam. Neben diesen Ehremämtern wurde er 1990 bei der Wahl zum 2. Vorsitzenden von ej-sport/Eichenkreuz in Bayern gewählt. Dieses Amt übte er 12 Jahre aus, bevor der dann ab 2002 sechs Jahre als erster Vorsitzender tätig war.
2009 wurde ihm für seine Verdienste der Ehremamtsflügel der Evangelische Jugend in Bayern verliehen.
Wie kein anderer hat Günter ej-sport/Eichenkreuz mitgetragen und organisiert und dabei eigene Ideen eingebracht. Darüber hinaus hat er den Sport belebt und viele Anregungen gegeben und dabei viel Zeit und Kraft investiert. Das Bedeutenste war aber, dass er junge Menschen begeistert und damit etwas ganz Wichtiges getan hat.

"Von Menschen, die sich und andere begeistern können, geht Leben aus!" (Anselm Grün)
Ein Einsatz, der von Herzen kommt, ist wohl nie umsonst; er hat seinen tiefen Sinn und er bereichert das Leben. In diesem Sinne werden wir Günter in sehr guter Erinnerung behalten. Er war für uns ein Engel der Begeisterung und wir sind sehr dankbar, dass er einen großen Teil seiner Lebenszeit, Begabung und Kraft dem Sport in der Evangelischen Jugend geschenkt hat. Gott hilft uns, anzunehmen und loszulassen. Gott trägt uns durch den Abschied hindurch.

Im Namen der Vorstandschaft und aller Weggefährten im ej-sport in Bayern.

Reinhold Schweiger
Nürnberg, 12. Oktober 2016