Ökumenischer Gottesdienst zum DFB-Pokal-Finale

 

DFB-Pokal-Finalgottesdienst in Berlin

Jedes Jahr gibt es im Vorfeld des DFB-Pokal-Finales der Männer in Berlin um die Mittagszeit einen ökumenischen Gottesdienst zum DFB-Pokal-Finale in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Ku’Damm in Berlin.

Einer der Organisatoren seitens der EKD ist das Vorstandsmitglied des AK Kirche und Sport in der EKD, der bayerische Sportpfarrer Martin Voß aus Bad Wiessee.

Im Gottesdienst konnten auch hochrangige Vertreter des deutschen Sports begrüßt werden, so Michael Vesper, Vorstandsvorsitzender des DOSB, DFB-Präsident Reinhard Grindel und DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius.

Im diesjährigen Gottesdienst, der auch gleichzeitig ein Kirchentagsgottesdienst war und daher mit einer vollen Kirche gefüllt war, ging es um das Thema „Hass gehört nicht ins Stadion“. Zu diesem Thema moderierte Martin Voß auch eine Talkrunde mit Vertretern des DFB, der Polizei, der Volunteers und der Fangruppen. DFB-Präsident Grindel machte im Gespräch deutlich, dass man es hier immer noch nur mit einer Minderheit von Fans zu tun hat, die Hassparolen verbreiten, dass man es als DFB aber nicht hinnehmen darf und alles bereit ist an Präventionsmaßnahmen zu unterstützen.

Die Predigt hielt Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident von Hessen-Nassau und EKD-Beauftragter für Kirche und Sport, auf katholischer Seite wirkte Weihbischof Peters aus Trier mit.

Bei den Fürbitten wirkten die genannten Vertreter der Talkrunde ebenso mit und beteten für einen gutes Gelingen eines friedlichen Fußballfests.

Ein Highlight im Umfeld des Gottesdienst war der Platz vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche: Dort legten Fans zur Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags auf dem Breitscheidplatz und des Terroranschlags von Manchester nicht nur Blumen und Kerzen nieder. Man sah auch Fanschals von BVB und SGE die verschlungen um eine Blume an die Opfer mahnten – ein starkes Symbol!